Gleich zwei Neuigkeiten können die Schülerinnen und alle anderen Besucherinnen und Besucher erleben, die am 7. Februar zum Tag der offenen Tür in die Liebfrauenschule Vechta (ULF) kommen: Die Sanierungsarbeiten an der kleineren der beiden Sporthallen sind fast abgeschlossen. Entstanden ist ein „Raum ohne Kompromisse“, wie der stellvertretende Schulleiter und Sportlehrer Thomas Hölzen erfreut berichtet. „Unsere ‚neue‘ Turnhalle ist endlich nutzbar. Sie ist viel heller, freundlicher und vielseitiger einsetzbar, als es die in die Jahre gekommene Turnhalle zuvor war“, sagt Schulleiterin Christina Meyer.
Besonders wertvoll sei es, erklärt Hölzen, dass die Sporthalle direkt ins Schulgebäude integriert ist. „Wir nutzen sie auch für bewegte Pausen mit unseren Schülerinnen. Wer fünfzehn Minuten lang Bewegungsspiele spielt, ist danach wieder fit für den Unterricht,“ schwärmt er.
Finanziert wird die Modernisierung der Sporthalle mit Kirchensteuermitteln sowie Fördergeldern der Stadt und des Landkreises Vechta. Entstanden ist ein Ort, der auch für Veranstaltungen viele Möglichkeiten vorhält. Er bietet eine Lautsprecheranlage, Präsentationstechnik und ein Brandschutzkonzept, das für bis zu 300 Personen zugelassen ist. Robuste Teppichfliesen, mit denen man bei Veranstaltungen den nagelneuen Hallenboden schützen möchte, werden noch angeschafft, berichtet die Schulleiterin.
Direkt vor der Halle auf dem Schulhof wartet die nächste Attraktion auf die aktuellen und künftigen Schülerinnen des Mädchengymnasiums. Dank zahlreicher Sponsoren und der Unterstützung des Fördervereins der Schule konnte ein neues Klettergerüst angeschafft werden, das viele Jahre halten soll. „Wirklich schön: In jeder Pause sieht man unsere Mädchen dort klettern, ich bin sehr froh, dass wir schnell großzügige Unterstützung gefunden haben“, dankt Meyer.
Johannes Hörnemann



